BLOGBEITRAG: Selbst und ständig? Eine Frage der Perspektive!


„Du bist selbständig! Dann arbeitest du selbst und ständig.“

Wie oft höre ich diese etwas bemitleidende Aussage und ich gebe zu, rein faktisch ist da natürlich was dran. Noch dazu, wenn das Büro nur eine Tür vom Wohnzimmer entfernt ist. Zum Jammern sehe ich allerdings nicht den geringsten Grund.

Meine Perspektive zur Selbständigkeit ist eine andere: „Ich bin selbständig. Ständig ich selbst.“

Ich darf die Dinge tun, für die ich stehe und hinter denen ich stehe. Ständig. Wann und wo immer ich das möchte. Ich habe die Freiheit, den Mittwoch zum Sonntag zu machen. Dafür den Sonntag zum Mittwoch. Den regnerischen Feiertag zu einem ganz normalen Werktag. Den Vormittag zum Abend. Und dafür den Abend zum Vormittag. Ich habe die Freiheit, bei Bedarf von jedem Ort der Welt aus mit meinen Schülern zu arbeiten und mich mit Kunden und Partnern abzustimmen, also schnell reagieren zu können und Menschen damit glücklich zu machen, inklusive mich selbst.

Kreativität kann man nicht einfach ausschalten. Und warum sollte ich mit einem spontanen Gedanken am Samstagfrüh bis Montag warten, um eine Idee umzusetzen?

#Dowhatyoulovewhatyoudo! Dann wird aus dem „Selbst-und-Ständig“ ein „Ständig-du-Selbst“. Ich gebe zu, das mag nicht jedem liegen, ich jedenfalls bin sehr #dankbar für diese Art des Arbeitens. Wie seht ihr das?
#selbständig