25. Februar - Tag der Schachtelsätze

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Heute ist der Tag der Schachtelsätze, auf Griechisch Hypotaxe genannt, den der deutsche Blogger und Cartoonist, Bastian Melnyk, im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat,

um diesen, meist unser Gehirn in höchstem Maße fordernden und in der Literatur von berühmten Schachtelsatzverehrern, wie Heinrich Kleist und Thomas Mann, leidenschaftlich verwendeten sowie besonders gern auch im gemeinen Amtsdeutsch aufzuspürenden Mammutkonstrukten, die sich lediglich durch ein Höchstmaß an strategischem Denken und methodischem Zerlegen in sinnvolle Satzglieder, die aus einem einzelnen Wort, einer Wortgruppe oder aus einem Nebensatz, auch Gliedsatz genannt, bestehen können, unter Zuhilfenahme der allumfassenden deutschen Grammatikkenntnisse sinnhaft logisch entwirren lassen, und vor denen sich uns, die wir uns bewusst oder gezwungenermaßen in der 7. Klasse Gymnasium für die lebloseste und doch in Bezug auf das Verständnis grammatikalischer Strukturen mitunter nützlichste aller Sprachen, nämlich die lateinische, dem Ursprung aller romanischen Sprachen, entschieden hatten, bereits im Lateinunterricht die Haare sträubten, weil man fürchtete, gerade zur Übersetzung dieses oder jenen unüberschaubaren Satzmonsters vom auf jedes kleinste Detail achtenden Lehrer seinen Namen durch das Klassenzimmer schallen zu hören, weshalb man sich gerade in diesem Moment einmal kurz die Nase schnäuzen oder seinen Spitzer in der Schultasche suchen musste, um der Schmach des drohenden, nein, vielmehr des sicheren Versagens zu entgehen, einen Gedenktag zu widmen.

Alles klar?

📍Ich kann euch beruhigen: Solche Bandwurmsätze konstruiert meine kreative rechte Gehirnhälfte wirklich nur am Tag der Schachtelsätze 😊. Versprochen!

📍Als Lektorin ist es mein definierter Anspruch, eure und Ihre Texte, Ausarbeitungen, Dokumente und Übersetzungen vor solch Unheil zu bewahren und die Botschaft klar auf den Punkt zu bringen!